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Samantha Bohatsch (*1984 in Berlin) geht in ihrer Arbeit Weisen des Sehens und Betrachtens nach, wobei Erinnerung und die damit verbundene Unschärfe grundlegend ist. Ihre Arbeiten beschreiben Menschen, Dinge und Orte durch zeitliche und räumliche Distanz, in der sie persönliche Erfahrungen mit übergreifenden Beobachtungen aus Literatur, Film und Theater zusammen führt. Die Sprache zwischen den Dingen, die sie in ihren Zeichnungen, Aquarellen, Drucken, Installationen und Stoffarbeiten symbolisch formuliert, finden umgekehrt in ihren Texten durch poetisches Umschreiben von Material, Haptik, Form, Farbe und Raum zu Gestalt, die das Reale stets abstrahiert und sich diesem in Nuancen annähert.

Christina Irrgang